ACROSS THE USA, WASHINGTON, D.C.
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Museumstag in Washington DC

National Museum of Natural History

Heute ist die erste Woche unseres Trips an der USA – Ostküste schon fast vorbei. An unserem letzten Tag in Washington DC trennen sich am Vormittag für eine Weile unsere Wege. Während ich ein paar meiner ehemaligen Arbeitskollegen besuchen möchte, macht sich mein Freund schon mal auf den Weg in das National Museum of Natural History.

Hier kann man unter anderem den berühmten Hope – Diamanten, den größten ausgestopften afrikanischen Elefanten, ägyptische Mumien, kulturelle Artefakte oder Dinosaurierfossilien bewundern. Interessant ist dieses Museum alle Mal.

Leider ist es nur nicht das einzige spannende Museum in Washington DC. Wer die Wahl hat, hat die Qual – an die 50 erstklassige Museen hat die amerikanische Hauptstadt zu bieten. Wie man sich vorstellen kann, reicht da ein Museumstag in Washington DC nicht einmal annähernd aus, um einen Teil davon zu besuchen. Thematisch ist aber für fast jeden etwas dabei, auch für diejenigen, die vielleicht sonst eher nicht so der Museumstyp sind. Nicht nur die Vielfalt der Ausstellungsstücke, sondern auch die Größe und Darstellung der verschiedenen Sammlungen in den Museen zieht Besucher aus aller Welt an. Die vielen interaktiven Elemente sind darüber hinaus besonders für Kinder & Jugendliche spannend. Und das Beste daran, alle Museen entlang der National Mall sind kostenlos! 🙂

Nachdem ich schließlich meine ehemaligen Kollegen besucht habe, treffe ich am frühen Nachmittag ebenfalls auf der National Mall ein und wir entscheiden uns noch dafür in das National Air and Space Museum zu gehen, den Filmfans unter uns vermutlich auch bekannt aus „Nachts im Museum 2“ 😉 Das Museum gehört zu den beliebtesten Museen auf der Mall, kein Wunder also, dass auch heute ziemlich viel los ist. Zu sehen gibt es neben dem berühmten Apollo 11- Kommando – Modul, auch das erste Doppeldecker – Motorflugzeug der Gebrüder Wright von 1903 und das Flugzeug, die Spirit of St. Loius, mit dem Charles Lindbergh als Erster den Atlantik überquerte.

National Air & Space Museum

Charles Lindbergh`s Atlantik – Flugzeug „Spirit of Louis“

 

Weitere Museen, die ich aus meiner Praktikumszeit empfehlen kann, die wir allerdings heute aus Zeitgründen nicht mehr besuchen, sind das National Museum of American History sowie das United States Holocaust Museum. Das National Museum of American History widmet sich allen Aspekten der amerikanischen Geschichte, Kultur und des Alltagslebens.

National Museum of American History

National Museum of American History

 

Das United States Holocaust Museum dagegen ist nationale Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus und dokumentiert sehr anschaulich die Vernichtung der Juden. Für mich war es bisher eines der beeindruckendsten und interessantesten Museen zum Thema Holocaust, allerdings ist es ein Museumsbesuch, der einen emotional ziemlich mitnimmt und noch lange nachwirkt. Ich dachte immer, ich hätte zu diesem Thema schon alles gesehen, aber weit gefehlt: das war nichts im Vergleich zu dem Foto- und Filmmaterial das einen hier erwartet. Brutal, grausam und erschütternd, was einem in beklemmender Atmosphäre gezeigt wird.  Für einen Besuch mit Kindern daher allerdings weniger empfehlenswert.

Als wir am heutigen Tag schließlich irgendwann aus dem National Air & Space Museum kommen, ist es schon zu spät, um noch in das historische Viertel Georgetown zu fahren, da wir für abends noch mit einer amerikanischen Freundin von mir zum Essen verabredet sind. So schlendern wir einfach nur noch ein wenig über die National Mall und genießen das schöne Wetter bis es Zeit ist aufzubrechen.

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Treffpunkt am Abend ist der Dupont Circle, wo sich einige gute Locations zum Essen gehen befinden.  Hier habe ich während meiner Praktikumszeit mehr als einen Abend mit meinen KollegenInnen verbracht und genug Zeit gehabt, um das eine oder andere Restaurant zu testen 😀 Empfehlenswert ist z.B. die irische Sportsbar James Hoban`s, das Levantes, für mediterrane Küche, und für Fans der asiatischen Küche das Raku oder das Ping Pong Dim Sum, wo wir uns heute mit meiner Freundin verabredet haben.

Dupont Circle

Dupont Circle

Der Abend ist der perfekte Abschluss unseres dreitägigen Aufenthalts in Washington DC. Am nächsten Tag geht es anschließend via Inlandsflug in der Früh weiter in Richtung Süden, wo wir von Jacksonville aus unseren Roadtrip mit dem Mietwagen zuerst in Richtung Südstaaten, und danach nach Florida starten werden.

Fazit für 3 Tage in der amerikanischen Hauptstadt:

Auch wenn ich mich wahnsinnig auf unseren anstehenden Roadtrip freue – die Zeit in DC verging viel zu schnell 🙁 Es war so schön mal wieder hier zu sein, Freunde und Kollegen wiederzusehen, meinem Freund „mein“ Zuhause auf Zeit zu zeigen und selbst etwas Neues gesehen und erlebt zu haben. Obwohl 3 Tage für einen (Erst-) Besuch in der amerikanischen Hauptstadt schon recht viel sind – wir hätten definitiv noch sehr viel länger bleiben können!

Noch nicht genug von Washington DC? Dann kannst du hier:

meines dreitägigen Aufenthalts nachlesen. Oder für weitere interessante Artikel zu Washington DC mal vorbeischauen bei:

Na, wie schauts aus? Steht ein Besuch in Washington DC auch auf deiner  Liste? 🙂

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