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17 Tage USA – Erster Trip-Überblick

17 Tage USA

Chicago-New Orleans-Connecticut-Cape Cod-New York: Hallo ihr Lieben, falls ihr mir auf Facebook, Instagram & Co folgt, habt ihr es ja schon mitbekommen, falls nicht, dann erfahrt ihr es jetzt hier: Ich war wieder unterwegs in Amerika! 🙂 Dieses Mal ging’s seit langem mal wieder allein über den großen Teich(was war ich aufgeregt vor dem Start der Reise!) und nach 17 Tagen, 6 verschiedenen Bundesstaaten bin ich nun glücklich, mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erlebnissen im Gepäck, zurück. Noch bin ich zwar mental noch nicht ganz wieder in Deutschland angekommen, aber nichtsdestotrotz gibt’s für euch heute schon mal einen ersten Überblick über meinen Trip.

Chicago

Gestartet bin ich in der „Windy City“ Chicago in Illinois. Eher zufällig auf meiner Route gelandet, hat mich die Stadt dennoch auf Anhieb begeistert! Viel Zeit zum Erkunden blieb mir zwar leider nicht, aber ich habe einfach das Beste draus gemacht und so einen wunderbaren, perfekten Tag in Chicago erlebt, bevor es zu meinem eigentlichen Traum-Wunschziel in diesem Jahr weiter gehen sollte…

Chicago Skyline Lincoln Park

Chicago – Lincoln Park

Mit dem Zug nach New Orleans

New Orleans! Eigentlich hatte ich für die Strecke Chicago-New Orleans einen Flug gebucht, doch dann entschloss ich mich 6 Wochen vorher den Amtrak-Zug „City of New Orleans“ und damit eine 19-stündige Fahrt, statt eines 2 Stunden Fluges, auf mich zu nehmen. Viel zu neugierig war ich auf eine (Overnight-)Zugfahrt quer durch Amerika, die ich unheimlich gern mal machen wollte und 19 Stunden klangen als Anfang durchaus machbar. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich kann euch schon jetzt verraten, dass es eine der besten Entscheidungen überhaupt war. Es war richtig toll…aber bevor ich jetzt wieder richtig ins Schwärmen komme, erstmal weiter. Genaueres gibt`s demnächst darüber!

Amtrak Zug City of New Orleans

Morgens 5.30 Uhr in Memphis

New Orleans

Endlich! Schon nach meinem ersten Besuch letztes Jahr in Charleston & Savannah hatte mich das Südstaaten-Fieber gepackt und New Orleans rückte plötzlich auf meiner Wunschliste an erster Stelle, obwohl ich doch eigentlich endlich mal an die Westküste wollte…Aber 2 Wochen schienen dafür auch zu kurz, so hab ich also schließlich 5 Tage in New Orleans, kurz NOLA, verbracht und nach dem Motto „Laissez les bon temps rouler“ diese fröhlich-bunte und musikalische Stadt nach und nach für mich entdeckt.

French Quarter New Orleans

French Quarter – New Orleans

Connecticut & Rhode Island

Connecticut

Connecticut

„Connecticut??“ Meine Antwort auf die Frage, wohin es nach New Orleans gehen sollte, sorgte eigentlich bei recht vielen Leuten für einiges Stirnrunzeln. Also, was also wollte ich in Connecticut?! Die Antwort ist ganz einfach: Meine (deutschen)Freunde, ein Pärchen, besuchen, die Anfang des Jahres in diese Ecke Amerikas gezogen sind. Worauf ich mich echt freute. Und da ich nächstes Mal USA eher den Westen anpeile, passte ein Besuch dieses Jahr viel besser in meine Route. Außerdem konnte ich so u.a. einmal die typisch amerikanische Kleinstadt-Idylle kennenlernen, worauf ich wirklich gespannt war. 😉

Cape Cod

Marthas Vineyard Edgartown

Martha`s Vineyard, Cape Cod

Boston oder Cape Cod? Puh. Lange Zeit konnte ich mich nicht recht entscheiden, weshalb ich jeweils an beiden Orten vorsichtshalber Hostels gebucht hatte. 3 Tage vorher fiel dann die Entscheidung für Cape Cod, zum Einen weil ich schon mal 4 Tage in Boston verbracht habe und zum Anderen, weil ich einfach unbedingt noch Zeit am Meer verbringen wollte. Und ich bin so so happy, dass ich mich dafür entschieden habe. Obwohl ich eigentlich nicht genau sagen kann, was mein absolutes Highlight auf der ganzen Reise war, weil einfach alles klasse  war, würde ich dennoch fast sagen, dass es die 2 Tage am Cape + New Orleans waren!

New York

In meiner Lieblingscity blieb mir eigentlich nur noch ein Nachmittag und Abend, was aber für mich völlig ok war, da ich schon mehrmals hier war und mir an meinem letzten Tag meiner Reise sowieso nur noch der Sinn, nach ein wenig treiben lassen, stand. So habe ich in New York am Ende zwar irgendwie die wenigsten Bilder auf meinem ganzen Trip geschossen, aber die Zeit umso intensiver genossen.

New York

 

He who returns from a journey is not the same as he who left. – Chinese Proverb

Wie schnell die 17 Tage USA vergingen…ich hatte eine unglaublich fantastische Zeit! Ich hab so viel Neues gesehen und erlebt, meine Freunde wiedergesehen und habe auf dem Weg auch wieder viele interessante und ganz wunderbare Menschen getroffen und kennengelernt! Der Trip hat mir darüber hinaus unglaublich viel gebracht und mich in vielerlei Hinsicht bereichert – vor allem weil ich allein gereist bin. Ich hatte fast vergessen, wie gut sich das anfühlt (das letzte Mal allein im Ausland unterwegs war 2011…Wobei ich auf einem richtigen 3-4 wöchigen Road Trip eine Begleitung dem Alleinfahren vorziehen würde)! Ich hab mich jedenfalls während der zwei Wochen trotz so manch schlafloser Nacht und der „Anstrengung“, die das von A nach B Reisen eben manchmal so mit sich bringt, wahnsinnig entspannt, inspiriert und glücklich gefühlt als auch ganz viel neue Energie und Kraft getankt.

Newport Rhode Island

Newport Rhode Island

Nach Hause kommen

Nun heißt es für mich aber erst einmal wieder richtig in Deutschland ankommen und die typisch optimistisch- freundliche Mentalität der Amerikaner, an die ich mich jedes Mal wieder so schnell gewöhne und die mir so gut gefällt, irgendwie im deutschen Alltag zu bewahren…was sich als gar nicht so einfach heraus stellt, da mir im Moment zumindest alles noch so…klein, eng und naja…griesgrämig vor kommt. Nach mehreren USA-Besuchen bzw. nachdem ich schon einmal dort gelebt habe, ist das zwar eigentlich nichts Neues mehr, aber dennoch…muss ich gestehen, habe ich so leichte Anpassungsschwierigkeiten. Und dann ist auch noch der Sommer vorbei…verdammt! 😉 Ok, ich glaube, ich habe einfach gerade ein typisches „Nach-Reise-Tief“, was sicher noch etwas andauern wird, aber auch das geht vorüber…Da bin ich ganz optimistisch! Habt ihr damit nach Reisen auch zu kämpfen??

Nevertheless,  in den nächsten Wochen folgen hier natürlich noch ausführlichere Berichte zu meinem Trip, also stay tuned – und ich freu mich sehr, wenn ihr wieder vorbei schaut!

Ihr habt schon jetzt Fragen oder Anmerkungen? Dann nichts wie her damit und ab damit in die Kommentare!:)

9 Comments

  • Reply
    Peter
    14/09/2015 at 8:30

    Hallo Mandy!
    Schöne Zusammenfassung. Ich hatte auch erst überlegt den Zug zu nehmen, aber wegen diverser Zwischenstopps dann doch das Auto genommen. Kann bei den meisten Sachen voll zustimmen. New Orleans ist das Highlight! Müsste aber mal wieder nach New York. Nach 2001 und 2006 wäre es mal wieder Zeit.

    Freu mich auf die kommenden Stories!

    LG, Peter

    • Reply
      Mandy
      14/09/2015 at 19:03

      Hi Peter,

      dankeschön! Ja mit dem Auto wäre auch klasse gewesen, besonders in Nashville & Memphis hätte ich da noch einen Stop eingelegt. Ich glaub, Memphis hattest du auf deiner Tour dabei, wenn ich mich nicht irre, oder? Leider hat diesmal der Zeit/Kostenfaktor nicht gepasst, aber so war es auch eine prima Alternative. New York ist wie immer eine Reise wert, es tut sich ja auch ständig was und grad seit 2006 gibt`s da jetzt für dich sicher einige neue Dinge zu entdecken. 🙂 Hast du schon Pläne wohin es für dich demnächst geht?

      Liebe Grüße,
      Mandy

  • Reply
    neni
    16/09/2015 at 10:50

    Ahhh wie toll! Geniale Reise und ich finde Conneticut wirkt wie ein super Reiseziel, das man nicht in Frage stellen sollte!

    • Reply
      Mandy
      19/09/2015 at 10:00

      Danke Neni! 🙂 Da hast du recht, Connecticut hat mir persönlich auch richtig gut gefallen. Kann man v.a. schön bei einer größeren Nordost-Tour mit einbauen.

      Liebe Grüße & ein schönes Wochenende dir!

  • Reply
    Franzi
    17/09/2015 at 13:07

    Voll toll! New York und Chicago liebe ich auch sehr, aber in den Südstaaten war ich leider noch nie. Würde ich so gerne auch mal machen…Sag mir unbedingt Bescheid, wenn du nächstes Jahr an die Westküste fährst. Ich bin ziemlich oft in LA und SFO wegen dem Job. Dann könnten wir da mal einen Kaffee trinken 🙂 . Liebe Grüße, Franzi

    • Reply
      Mandy
      19/09/2015 at 10:04

      Die Südstaaten sind wunderschön, da musst du unbedingt irgendwann mal hin! Würde dir bestimmt gefallen:) Das mit dem Kaffeehaben wir ja schon gebongt – ob in LA, SF oder doch in Chicago – das machen wir! 🙂

      Schönes Wochenende dir & liebe Grüße,
      Mandy

  • Reply
    Tabitha
    09/11/2015 at 19:44

    Da kann ich Dir nur zustimmen. Ich bin grad drei Wochen aus den USA zurück und musste mich auch erstmal wieder an die doch viel „dezentere“ Freundlichkeit hier gewöhnen 😉
    Eine interessante Route hast Du gewählt…

    • Reply
      Mandy
      10/11/2015 at 17:40

      Hallo Tabitha,

      oh ja, das kann ich mir vorstellen. 😀 Selbst nach nun fast 2 Monaten kann ich mich schwer damit arrangieren 😉 Du warst an der Westküste, wenn ich das richtig auf Instagram gesehen habe, oder?

      Ja die Route fand ich selbst etwas „zick-zack“ 😉 Hab alles rund um mein Hauptziel New Orleans herumgebastelt, da leider die Flüge dorthin oder in Kombination mit Florida einfach viel zu teuer waren. Alles andere hat sich aber schlussendlich doch echt gut ergänzt:)

      Liebe Grüße
      Mandy

  • Reply
    Über Urlaubserinnerungen und das plötzliche Gefühl von Fernweh - Travelroads
    15/12/2015 at 10:31

    […] Thomas & Melanie. Das Bild erinnert mich an den perfekten ersten Tag in Chicago, an dem mein diesjähriges US-Abenteuer begann. Ich mag die Skyline Chicagos mit dem wunderschönen türkisschimmernden Lake Michigan und […]

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