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Welches Navi für den USA Roadtrip?

Navi für den USA Roadtrip

Ein Thema, dass mich vor meinem anstehenden Solo-Roadtrip an der Westküste und im Südwesten der USA vor ein paar Wochen, besonders beschäftigte, war die Sache mit dem Autofahren und der Navigation: Welches Navi-System für den USA Roadtrip sollte ich nutzen? Sollte ich mir ein Navi vor Ort kaufen oder gebraucht in Deutschland? Das Smartphone in Kombination mit einer Offline-Naviapp oder Google Maps nutzen, auch wenn mein Handy bei Dauerbelastung gern mal den Geist aufgibt? Ich habe hin und her überlegt und schließlich ein paar meiner lieben – Roadtriperfahreneren – Bloggerkollegen, die ebenfalls oft in den Staaten unterwegs sind, um Rat gefragt. Ihre Antworten und Tipps findet ihr im folgenden Beitrag.

1. Monika & Petar von Travelworldonline

Zum Thema „Navigieren in den USA“ könnten wir Bände schreiben, so viele verschiedene Möglichkeiten haben wir ausprobiert. Alle waren entweder teuer (Smartphone) oder gewichtig (Karten und Reiseführer). Bis wir uns vor ein paar Jahren spontan am Flughafen in Halifax bei einer Zwischenlandung auf der Weiterreise nach Neufundland dazu entschlossen, ein amerikanisches Navi zu kaufen. Hier sage ich bewusst „Amerikanisch“, weil es sowohl kanadische als auch US-Strecken beinhaltet.

Seither sind unsere Koffer um viele Karten, Atlanten und Reiseführer leichter, weil wir fast nur noch elektronisch navigieren. Das funktioniert hervorragend und spart uns bares Geld, brauchen wir doch von Mietwagenfirmen keine teuren Navis mehr zu mieten. Wir wählten damals ein Navi ohne Updates, weil es gewöhnlich einfach ist, sich in kanadischen und amerikanischen Städten zurecht zu finden.

Das würden wir das nächste Mal anders machen und die paar Dollar für die regelmäßigen Updates draufzahlen. Das kommt letztendlich billiger als sie vor jeder Reise neu zu bezahlen. Für uns hat sich diese Art der Navigation auf unseren Amerika Reisen bewährt. Es lohnt sich auf jeden Fall wenn man häufig in Nordamerika unterwegs ist.

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Monika und Petar Fuchs sind seit Jahren regelmäßig in den USA und in Kanada auf Roadtrips unterwegs. Ihre Reisen führen sie in alle Regionen Nordamerikas. Sie erkunden Städte und ländliche Regionen auf der Suche nach Reisezielen, die besonderen Genuss versprechen, und stellen diese auf Ihrem Genuss Reiseblog TravelWorldOnline Traveller  vor.

2. Corinne und Laurens von Mighty Traveliers

Was ursprünglich aus reinem Geiz entstand, ist mittlerweile zu einem echten Credo geworden. Ein Roadtrip per Smartphone oder gar mit überteuertem Navigationsgerät? Sowas kommt bei uns nicht in Frage. Wer es abenteuerlich mag, fährt mit der guten alten Landkarte.

Denn nur so kommt man im trüben Schein der baldig erlöschenden Abendsonne auf die grandiose Idee, mitten im Niemandsland eines scheinbar verlassenen Indianerreservates von einem unbeschilderten Schotterweg in den nächsten unbeschilderten Schotterweg einzubiegen. Nur so begibt man sich in einem US-amerikanischen Bundesstaat, in dem laut Aussagen der Einheimischen jeder Bewohner mindestens 3!!! geladene Schusswaffen auf dem Hintersitz liegen hat, heldenhaft in Lebensgefahr, um im Scheinwerferlicht eines in die Jahre gekommenen Pick-up Trucks ganz selbstlos nach dem Weg zu fragen. Und nur so hat man Jahre später die perfekte Story parat, wenn man zu einem Round-up Post zum Thema Navigation in den USA eingeladen wird.

Ja, wir gehören auch nach dieser Nahtoderfahrung weiterhin zu den wohl hartnäckigsten Verfechtern der Landkarte. Auch wenn diese uns besonders in Städten manchmal den letzten Nerv raubt. Auch wenn wir durch sie in den letzten Jahren wohl viele hundert Kilometer Umwege verbuchen konnten. Die Landkarte ist und bleibt unser wichtigster Roadtrip-Gefährte.

Nur ist sie mittlerweile keine 5 x 5 cm mehr klein und befindet sich auch nicht mehr auf einer x-beliebigen Seite unseres Lonely Planet-Reiseführers. Und mittlerweile wird sie auch nicht mehr mit paniktriefenden Augen und hastigen Handbewegungen vor Ort, sondern bereits Tage VOR Reiseantritt gemütlich vom heimatlichen Sofa aus angeschafft. Denn eins bleibt auch den größten Abenteurern nicht erspart: Auch wir werden älter. Und verschwenderischer.

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Corinne und Laurens machen seit mehr als 8 Jahren zusammen die Straßen der Welt unsicher und berichten auf ihrem Blog über ihre abenteuerlichen Roadtrips mit vielen hilfreichen Tipps und tollen Bildern. Weitere Themen sind u.a. auch Wandertouren und Städtetrips.

3. Thomas und Melanie von Reisen-Fotografie

Auf unseren USA-Tripps haben wir im Laufe der Jahre verschiedene Navigations-Systeme genutzt. Begonnen haben wir vor 10 Jahren noch mit einem richtigen Navi-Gerät, welches wir auch zu Hause genutzt haben, dass wir dann mit einer (teuren) USA Karte bestückt haben. Mit dem Einzug der Smartphones haben wir dann dafür eine kostenpflichtige Navi-Software benutzt, die auch offline arbeitet.

Bei einem Mietwagen hatten wir auch mal ein Navi eingebaut. Über die Qualität dieses Gerätes decke ich aber den Mantel des Schweigens. Naja, immerhin haben wir oft Ecken von New England gesehen, die wir vorher gar nicht auf dem Plan hatten. Das Teil war total verrückt. Im Laufe dieser Reise haben wir dann erstmals in einem Hotel mit guten WLAN die Offline Karten von Google Maps runtergeladen. Danach wurde es besser und wir kamen immer auf direktem Wege dort an, wo wir hinwollten.

Seitdem nutzen wir nur noch Google Maps und sind damit sehr zufrieden. Vor der Reise laden wir die Offline-Karten auf das Handy, um in den USA ohne mobiles Netz navigieren zu können. Das funktioniert wirklich klasse, die Strecken sind logisch und wir sind damit immer ans gewünschte Ziel gekommen.

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Melanie und Thomas schreiben auf ihrem Blog über das Reisen, das Fotografieren und ein wenig über ihr Leben. Einen weiteren ausführlichen Beitrag zum Thema Navigation in den USA findet ihr ebenfalls hier.

4. Synke von Synke Unterwegs

Innerhalb des letzten Jahres zog es Synke gleich zweimal auf einen Roadtrip in die USA.

Bis zum letzten Jahr nutzte ich immer ganz altmodisch Straßenschildern und traditionelle Straßenkarten aus Papier zum Autofahren in den USA. Im Mai 2015 nutzte ich erstmals ausschließlich mein Smartphone mit Navi App zur Orientierung. Die Entscheidung dazu fiel mir nicht schwer. Ich kaufte mir ohnehin eine Pre-Paid SIM Karte inklusive Datenvolumen für meine Zeit in den USA (T-Mobile für ca. 50 Euro mit 5GB Daten direkt in einem T-Mobile Geschäft). Meine Kaufentscheidung beruhte darauf einen Anbieter zu nutzen, der eine gute Abdeckung in den von mir bereisten Regionen anbot. Preise habe ich nicht ausführlich verglichen.

Apps:

  • Google Maps
  • iPhone Karten
  • Waze: Diesen App-Tip bekam ich im Mai 2016. Waze ist eine community-basierende Verkehrs- und Navigations-App.  Nutzer teilen hier Straßen- und Verkehrsinformationen in Echtzeit, was besonders in Ballungsgebieten praktisch ist. Baustellen, Stau oder einfach nur tagesabhängige Stoßzeiten werden angezeigt und man kann seine Route inklusive Abfahrtzeiten entsprechend planen!

Vorteile:

  • Geringe Kosten. Viele Mietwagen Firmen berechnen für die Ausleihe, des Navi ca 20 Euro pro Tag.
  •  Alles in einem: Navigation, Internet und Telefon.
  • Auswahl an Straßen-Apps

Nachteile:

  • Es kann auch vereinzelt zu Problemen mit dem Empfang kommen. Allerdings hatte ich damit nur einmal im ländlichen Nordflorida zu tun.
  • Die oft sehr deutsche Aussprache englischer und französischer Orts- und Straßennamen von Google Maps führte bei mir mehrmals zu Verwirrungen. So erzählte mir die nette Stimme der Navi App beispielsweise etwa: „Bitte Dritte St. links abbiegen“, wenn auf dem Straßenschild Third Street angeschrieben stand.

Tipp: Viele Mietautos verfügen zwar schon über einen USB-Anschluss im Cockpit, aber ich habe immer einen Adapter für den Zigarettenanzünder zum Aufladen des Smartphones dabei. Man bekommt solche Adapter, aber auch an fast jeder Tankstelle für ein paar Dollar.

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Ob im heimischen Berlin, auf Roadtrip durch die USA oder anderswo auf Reisen um die Welt – Synke ist immer unterwegs mit ihrer Kamera. Auf ihrem Blog findet ihr daher nicht nur tolle Fotos und Reiseberichte, sondern auch wertvolle Tipps zum Fotografieren und zum veganen Reisen.

5. Tanja von Takly on tour

Was nutzt du auf USA-Trips zum Navigieren? Ein Navi über Mietwagen gemietet, Straßenkarten, Smartphone mit Navi App, vor Ort gekauftes Navi oder ein Navi von daheim?

Für unseren ersten Roadtrip durch die USA haben wir uns eine Nordamerika-Karte auf unser TomTom Navi geladen. Seitdem ist das Navi unser ständiger Begleiter, wenn es in die USA geht. Wir haben allerdings festgestellt, dass man in den USA auch sehr gut nur mit Karten zurechtkommt. Einzig in den Großstädten wird es manchmal etwas kniffelig.

Vorteile & Nachteile des genutzten Navigationssystems:

Sicher, es nimmt etwas Platz im Gepäck weg, aber so riesig ist es auch nicht. Die Vorteile überwiegen da eher für uns. Nicht nur, dass man sich gerade in den Großstädten besser zurecht findet, sondern wir nehmen das Navi ebenfalls, um eine grobe Übersicht der Fahrzeit zu bekommen. So können wir den Tag besser planen.

Wenn Smartphone: Welche Apps nutzt du? Offline-Navigation oder z.B. via googlemaps?

Ab und zu nutzen wir auch das iPad zum Navigieren. Wenn wir nur eine kurze Strecke fahren, lohnt es sich in der Regel nicht, das Navi erst wieder an der Scheibe zu befestigen. Oder in anderen Ländern, wo wir nicht entsprechende Karten gekauft/geladen haben.

Hier hat sich für uns der HERE-Map bewährt. Das ist eine Offline-Navigation und wir hatten nicht mal in den abgelegensten Orten Schwierigkeiten damit.

Bist du zufrieden mit der Entscheidung?

Wir sind sehr zufrieden mit unserer Navigation und können sowohl ein festes Navigationssystem, als auch die Appvariante jedem empfehlen.

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Auf Tanja´s Blog www.taklyontour.de stehen die Themen Reise, Camping und Fotografie im Fokus. Hier verwirklicht sie ihre Liebe zum Reisen und zum Schreiben. Ihr macht es großen Spaß ausführlich zu berichten und ihre Erfahrungen weiterzugeben.

6. Anke und Thorsten von Moose around the world

5 Gründe warum für uns eine Landkarte jedes Navi ersetzt

Wir geben es ja zu: Lange Zeit war das Navi für uns das Mittel der Wahl auf Roadtrips. Mal eben schnell das Kartenpaket aktualisiert, Route eingeklimpert und los ging’s. Bis zu unserer Hochzeitsreise 2014 nach Island. Denn für Island gibt es schlichtweg (fast) kein Navi-Kartenmaterial. Außer für Garmin – das hilft uns aber mit einem TomTom nicht weiter. Also haben wir hier zum ersten Mal auf eine Straßenkarte zurückgegriffen. Bei der Ringstraße ja auch kein Problem, da ist Verfahren ja nahezu unmöglich. Seither ist es zwischen Landkarten und uns die große Liebe und wir reisen nie wieder anders.

1) Ein Navi ist schon ein Wertgegenstand weniger, auf den man bei längeren Touren aufpassen muss. Im Auto will man das gute Stück selten lassen, auf Wanderungen und Co ist es nur unnötiges Gewicht. Eine Straßenkarte steckt bequem in der Seitentasche und wäre im Fall der Fälle auch schnell ersetzt. Für den Fall der Fälle nutzen wir unsere Smartphones, denn die sind ohnehin dabei und sind kein zusätzliches Gerät.

2) Sehenswürdigkeiten und besonders schöne Streckenabschnitte (grüne Straßen) sind in Karten deutlich gekennzeichnet und motivieren uns so manchen Umweg in Kauf zu nehmen. Dadurch sehen wir Dinge, auf die wir sonst nicht gekommen wären, weil der schnellste Weg nicht immer der schönste sein muss.

3) Karten sind ein super Souvernir nach einer aufregenden Reise. Während eines Roadtrips leidet die Karte natürlich ein wenig, bekommt Knicke, Flecken und Risse. Aber es zeigt auch, dass das gute Stück lebt und eifrig genutzt wurde. Am Ende des Roadtrips haben wir so manch schönes Souvenir gehabt (inkl kleiner Notizen, Zeichnungen etc.), das unsere Wand schmückt.

4) Landkarten schärfen den Orientierungssinn. Vom Navi lässt man sich meist bequem berieseln und achtet viel weniger auf Orte links und rechts der Strecke.

5) Wir sind unabhängig von Strom, GPS-Empfang und Technik, denn die Karte funktioniert immer. Und sie ist auch günstiger als ein Navi mit teilweise kostenpflichtigen Updates oder Zusatzkarten.

Auf ihrem Blog verbinden „Moose around the world“  zwei große Leidenschaften: Reisen & Fotografie. Sie schreiben über Roadtrips und individuelles Reisen in Nah und Fern – bevorzugt in Nordamerika und Skandinavien.

Wie ihr seht, gibt es auch hier keinen allgemeingültigen Ratschlag, sondern eine Reihe an Möglichkeiten, wie man auf einem Roadtrip durch die USA von A nach B kommt. Schlussendlich hilft nur: Ausprobieren, womit ihr am besten zurecht kommt.

>> Lieben Dank an meine Bloggerkollegen für eure tollen Tipps und für’s Dabeisein! 🙂

Und wie habe ich mich letztendlich entschieden?

Da ich mir vor Ort definitiv eine Prepaid SIM-Karte für mein Smartphone holen wollte (AT & T, 6 GB, unlimited talk & text, ca. 60$) und ich bereits im Mai in Colorado & Wyoming eigentlich ganz gut mit Google Maps zurecht gekommen bin, habe ich mich schließlich für diese Variante entschieden (allerdings war es da nicht so heiß wie im Südwesten). Falls es nicht so gut geklappt hätte auf Dauer, sei es weil mein Handy sich eventuell wegen der Hitze und dem Dauereinsatz ständig aufgehangen hätte, wollte ich mir die Option vor Ort ein Navi zu kaufen offen halten.

Zum Glück ist dies aber nicht der Fall gewesen und es hat alles super funktioniert. Ich bin froh gewesen, dass ich nicht noch extra Kohle für ein Navi ausgegeben habe. Manchmal habe ich mir den Tag vorher die Strecke offline runtergeladen, aber schlussendlich bin ich fast immer quasi mit mobilem Netz gefahren. Das einzige Mal, wo Google Maps nicht funktionierte, da weder Netz noch GPS-Empfang, war zwischen Page, Monument Valley und Grand Canyon. Aber auch das war kein Problem, da alles gut ausgeschildert ist und man auf Google Maps zumindest den Streckenabschnitt anschauen konnte.

Ich würde sagen, dass ich mir im Vorfeld ein wenig zu sehr darüber den Kopf zerbrochen habe, aber da ich allein unterwegs war, war mir der Punkt einfach sehr wichtig und ich zufrieden mit der Entscheidung(besonders in den Städten fand ich ein Navi absolut hilfreich!).

Entlang des Pacific Coast Highways in Kalifornien

Entlang des Pacific Coast Highways in Kalifornien

Wie handhabt ihr denn so das Thema Navigation auf Roadtrips in den USA? Habt ihr noch weitere Tipps, die ihr empfehlen könnt?

13 Comments

  • Reply
    Barbara Beckstett
    12/10/2016 at 18:10

    Liebe Mandy,
    ich habe beste Erfahrungen auf allen meinen Touren mit der NAVIGON-App auf meinem iPhone gemacht. In diesem Jahr habe ich eine Tour durch Kalifornien gemacht und mich nicht einmal verlassen gefühlt. Die App läuft nur über GPS sodass man mit Roaminggebühren nichts zu tun hat.
    Viel Spaß auf deiner Tour

    • Reply
      Mandy
      14/10/2016 at 10:10

      Hallo liebe Barbara,

      dankeschön, ich bin mittlerweile (leider) schon wieder zurück. 🙂 War ein toller Roadtrip! Wie war deine Tour durch Kalifornien?

      Liebe Grüße & vielen Dank für deine App-Empfehlung 🙂
      Mandy

  • Reply
    Thomas
    12/10/2016 at 19:15

    Nabend Mandy,

    das ist eine sehr schöne Zusammenstellung von Erfahrungen und Tipps geworden. Und vielen Dank, dass wir dabei sein durften.

    Wenn ich das bei den anderen so lese, wir müssen wohl mal die gute alte Landkarte ausprobieren. Roadtrip Retro – sozusagen.

    LG Thomas

    • Reply
      Mandy
      14/10/2016 at 10:16

      Gerne doch, die Tipps von euch und den Kollegen haben mir bei der Entscheidung im Vorfeld echt weiter geholfen! 🙂

      Berichtet doch mal, wenn ihr statt Navi mal via Landkarte unterwegs seid. 😉

      LG Mandy

  • Reply
    Synke
    13/10/2016 at 13:26

    Oh das ist ein schöne Sammlung geworden! Ich bin teilweise auch noch ein Fan von Landkarten, sobald es etwas abwärts der großen Städte und Ballungsgebiete geht. Da bekommt man auch einen besseren Sinn dafür wo man so ist, weil man besser das Große-Ganze sehen kann.

    Sobald man aber in Städte oder gar Großstädte kommt, geht es nicht ohne die Technik. Auch als Single Reisender ohne Beifahrer ist es gleich schwieriger. Selbst damit war es diesen Sommer noch ein kleines Abenteuer nach Orlando und Miami rein und raus zu kommen. Beim Gedanken daran komme ich nach wie vor ins Schwitzen 😉

    Es freut mich das du wieder heil aus den USA zurück bist und hoffe du hattest eine unvergessliche Zeit!

    • Reply
      Mandy
      14/10/2016 at 10:25

      Hallo Synke,

      dankeschön! 🙂 Ja, der Trip war wirklich mega schööön – ich vermisse es jetzt schon wieder on the road zu sein… hach.

      Ich stimme dir völlig zu, in den Städten ist ein Navi als Allein-Fahrer wirklich nötig (außer vielleicht in so small towns wie Laramie Wyoming 😀 ). Ich sage nur LA… und Miami fand ich damals zu zweit auch schon nervig genug, selbst mit Navi.
      Aber so auf dem Land ist es wirklich recht leicht zu Fahren, da ist ja in der Regel alles schön ausgeschildert. 😉

      Vielen Dank auch nochmal für’s Dabeisein & liebe Grüße
      Mandy

  • Reply
    Anke
    16/10/2016 at 17:30

    Hallo Mandy,
    eine sehr schöne Übersicht und ein sehr netter Beitrag! Wie schön zu lesen, dass wir nicht die einzigen Landkarten-Liebhaber sind und wir sogar den ein oder anderen hier inspirieren können! Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Roadtrip – Ziel noch unbekannt. Definitiv aber wieder mit Landkarte 🙂

    Für deinen nächsten Roadtrip natürlich alles gute und wer weiß: Vielleicht ziehst du ja auch mit Karte los 🙂 Vor allem in den USA haben wir über die gute alte Landkarte jede Menge toller Sehenswürdigkeiten und schöner Strecken entdeckt.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
    Anke

  • Reply
    Hans-Joachim Schulz
    18/10/2016 at 18:54

    Hallo zusammen!

    Wir waren diesen Sommer in British Columbia und Alberta unterwegs und hatten die Android-App Scout auf unserem 7″-Tablett. Die kostenlose (erste!) Karte (von ganz Kanada) hatten wir bereits Zuhause heruntergeladen. Die App hat auch offline super funktioniert, als nächstes hole ich mir nicht ein einzelnes Land, sondern die ganze Welt (für etwas über 20,- Euro). Das Schöne ist, ich muss nicht alle Karten auf dem Tablett führen, sondern kann mit Lizenz beliebig löschen und re-installieren.
    Viele Grüße an alle
    Hans-Joachim

  • Reply
    Caro
    25/10/2016 at 20:12

    Hallo Mandy,

    ich bin gerade auf deinen schönen Blog gestoßen, weil ich Ende des Jahres auch meine Reise in die USA (Florida–NY–Kalifornien) antrete und mich ein bisschen informieren/inspirieren möchte. Schreibst du noch einen Bericht über deine Westcoast Erfahrungen?

    Zum Thema Navi hatte ich mir auch schon Gedanken gemacht und eigentlich gedacht, dass man Navis bei der Autovermietung dazu buchen kann – ist das nicht so?

    Liebe Grüße, Caro

    • Reply
      Mandy
      26/10/2016 at 9:46

      Guten Morgen Caro,

      lieben Dank für deinen Kommentar 🙂 Also in der Regel kannst du natürlich auch ein Navi bei der Autovermietung dazu buchen. Ich finde es – aufgrund der viel günstigeren Alternativen – mittlerweile aber zu teuer. Für meinen gebuchten Zeitraum(20 Tage) hätte mich das Navi beispielsweise ca. 130-150€ gekostet. Meine Prepaid-Simkarte für das Smartphone, im Vergleich nur 60$, und wenn man mit einer Offline-App navigiert, kann man sich sogar diese Kosten sparen. 😉 Das waren eigentlich für mich die Hauptgründe und da ich ja öfter in den USA unterwegs bin, ist das für mich ein Punkt, wo ich sparen kann. Falls du aber nach deiner Reise erstmal keine weiteren Trips in die USA planst, würde ich das einfach mal durchkalkulieren. Man sieht das ja schon beim Mietwagen buchen, wie teuer das ungefähr wäre(ich habe bei Alamo gebucht). Für Tagesausflüge 2011 hatten wir damals zum Beispiel das Navi mit dazu gebucht, das war da nicht so teuer. Aber für einen längeren Zeitraum summiert es sich eben. Am Ende würde ich mich für die Variante entscheiden, mit der du dich am wohlsten fühlst. 🙂

      Für wie lange bist du denn insgesamt unterwegs? Über die Westcoast werde ich definitiv noch schreiben – ein Überblick folgt in Kürze und ausführlichere Berichte dann nach und nach. Was würde dich denn besonders oder zuerst interessieren? Vielleicht kann ich das ja dann bereits in die ersten Artikel einfließen lassen. 🙂

      Liebe Grüße
      Mandy

      • Reply
        Caro
        30/10/2016 at 23:24

        Hallo Mandy,

        danke für deine Antwort. Ich bin 5 Wochen unterwegs – erst eine Woche in Florida, dann NY, dann LA und Vegas und von dort aus mit dem Auto nach SF und anschließend den Highway 1 runter. Einen Teil meiner Reise bin ich alleine, weshalb ich überlege, die Westküste mit dem Zug statt alleine mit dem Auto runterzufahren… Hast du Erfahrung damit?

        Mich würde interessieren, ob die Route Vegas–SF durch die National Parks cool ist, wo/wie man am einfachsten während des Road Trips schläft (Motels? Spontan kommen oder vorher buche) und natürlich Highway 1 🙂

        Liebe Grüße
        Caro

  • Reply
    USA Roadtrip Westküste in 3 Wochen - Route, Infos & Kosten - Travelroads
    29/01/2017 at 13:19

    […] Zum Mietwagen habe ich kein Navi dazu gebucht, sondern habe hauptsächlich mit dem Smartphone und google maps navigiert, was gut funktioniert hat. Weitere Tipps zum Thema „Welches Navi für den US Roadtrip“ findest du in folgendem Artikel. […]

  • Reply
    Viktoria Maisner
    04/08/2017 at 9:02

    Hallo Mandy,
    vielen herzlichen Dank für den spannenden und informativen Artikel zum Thema Navigationssysteme. Meine Freundin und ich planen eine Rundreise durch Amerika für das kommende Jahr. Einen Mietwagen haben wir uns bereits organisiert, allerdings brauchen wir noch ein gutes Navigationssystem, damit wir unsere Tour auch so abfahren können, wie wir sie aus Deutschland geplant haben.

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