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Reiseplanung für New York – die Stadt meiner Träume

Keine andere Stadt in den Vereinigten Staaten steht so sehr für den amerikanischen Traum wie New York. Im 19. Jahrhundert machten sich rund 5 Millionen europäische Auswanderer auf den Weg in die „Neue Welt“. Dabei hatten sie nur ein Ziel: den Hafen in New York zu erreichen. Für viele von ihnen bedeutete die Ankunft in New York Hoffnung auf ein besseres Leben und Freiheit. Ab 1886 war die Freiheitsstatue das erste, was man sah, wenn das Schiff in den Hafen einlief. Kein Wunder also, dass die Statue of Liberty – Symbol für Freiheit – im Verlauf der Geschichte zum Wahrzeichen der Stadt wurde.

USA-153

Damals wie heute – New York ist die Stadt der Träume. Nichts scheint in dieser Stadt unmöglich zu sein. Wer sich in der Mega-Metropole durchsetzen kann, schafft das auch anderswo. Oder wie Frank Sinatra einst so schön über sein New York sang:

      «If I can make it there, I´ll make it anywhere»

Kein Wunder, dass die Stadt jede Menge Filmstoff zu bieten hat. Auch mich faszinierte die Stadt seit meiner Jugend, wofür Filme, Reportagen, Serien wie Sex and the City und diverse Reiseberichte von Freunden und Bekannten gesorgt hatten. Was also war dran an den Geschichten und Mythen über New York? War die Stadt tatsächlich so toll, wie viele sagen?

Ich musste es selbst herausfinden! Erst relativ spät, nämlich ein Jahr vor meinem 30. Geburtstag, sollte sich schließlich mein größter Wunsch von einer Reise nach New York City endlich erfüllen.

Central Park New York

Da ich zu diesem Zeitpunkt keine Reisebegleitung fand, entschloss ich mich nach einigem Hin-und Her allein zu fliegen. Ich wollte nicht mehr länger warten, bis es vielleicht doch noch mit einer Begleitung klappt – wer wusste schon, wann das sein würde?! Nachdem ich mich zu diesem Schritt entschlossen hatte, konnte die Organisation beginnen. Während meiner Reisevorbereitungen verspürte ich irgendwie immer wieder eine leichte Angst, so allein nach NY zu fliegen und eine Woche dort zu verbringen, schließlich würde dies meine erste Überseereise sein. Und obwohl ich schon ein Auslandssemester in Spanien verbracht hatte, war dies doch im klassischen Sinne meine erste „Urlaubsreise“ ganz allein.

Vielleicht lag es auch an den Reaktionen meines Umfelds, das mich teils mit Fragen „Wie, du willst allein nach New York??!“ oder einem bewundernden „Wow, krass das du das machst!“ manchmal etwas aus dem Konzept brachte. Als Frau allein zu reisen schien für viele irgendwie aus dem Rahmen zu fallen. Und dabei wollte ich nicht mal in ein Land wie Indien! Aber schließlich war alles halb so schlimm und meine Vorfreude überwog meine Zweifel und das Gefühl, ich wäre gar nicht so mutig…

Im Endeffekt führte es dazu, dass ich meinen Aufenthalt im August 2010 schon drei Monate vorher so akribisch wie möglich plante. Neben dem Beantragen des Reisepasses, Flug buchen und ESTA ausfüllen, suchte ich mir ein Hostel, dass erstens, zentral am Times Square liegen sollte, zweitens, Female-Dorms anbot – für mich die beste Alternative als Frau allein in New York zu übernachten. Und natürlich besorgte ich mir diverse Reiseführer,  las in verschiedenen Foren Reiseberichte und notierte mir jede Menge Tipps. Für die 7 Tage machte ich mir schließlich noch einen detaillierten Sightseeing Plan – alles was ich sehen und machen wollte schön auf die 7 Tage verteilt. Obwohl mir das natürlich auch viel Spaß machte, vorrangig fühlte ich mich damit auf der sicheren Seite und gewappnet diese Mega-City allein zu erkunden.

Doch schon am Ankunftstag sollte ich feststellen, dass New York andere Pläne für mich hatte… Meine sorgfältig ausgearbeitete Planung jedenfalls blieb bis zum Ende der Woche unberührt in meinem Koffer  😉

Was ich schließlich im Big Apple alles so erlebt habe, könnt ihr direkt hier nachlesen:

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